06.02.2012 | Votum

Schulsozialarbeit

«Die EVP/*jevp-Fraktion unterstützt den Antrag des Gemeinderates, die Schulsozialarbeit definitiv mit einem Pensum von 130 Stellenprozenten einzuführen. Schulsozialarbeit ist wichtig, weil die sozialen Probleme der Schülerinnen und Schüler immer mehr den Schulbetrieb belasten. Mit der Schulsozialarbeit können auf wirksame Art und Weise an der Schule Früherkennung, Prävention und Beratung geleistet und zugleich die Lehrpersonen entlastet werden.

Wir haben in unserer Fraktion auch über die Variante «Ideal» gesprochen, sind jedoch zur Überzeugung gelangt, dass zum jetzigen Zeitpunkt ein falsches Signal gesetzt würde. Die Worber Schulen können die Schulsozialarbeit gut gebrauchen. Die bisherigen Stellenprozente um 100% zu erhöhen, würde jedoch suggerieren, dass wir gravierende Probleme in unseren Schulen hätten, was so ja nicht stimmt. Insofern ist es - wie ja auch der Begleitausschuss empfiehlt - vernünftig mit der Variante «Notwendig» weiterzufahren.

Was uns noch nicht ganz klar ist, was es bedeutet, wenn wir nun einen wiederkehrenden Kredit von 177'000.- CHF bewilligen. Was passiert, wenn der Kanton seine ca. 30% beisteuert? Wird dieser Betrag zusätzlich zu den 177'000.- CHF aufgerechnet, würde bedeuten eine Erhöhung der Stellenprozente oder bedeutet dies lediglich eine Entlastung für die Jahresrechnung?»

 

Mirja Zimmermann-Oswald