Motion Tagesschulen Rüfenacht und Worb

Tagesschule Rüfenacht

Der Gemeinderat wird beauftragt

  • bis nächsten Sommer für eine Beschattung im Aussenbereich zu sorgen
  • den Lärmpegel in den Innenräumen bei voller Auslastung zu prüfen und allfällige Massnahmen zur Lärmverminderung zu treffen.

Ausgangslage und Begründung

Bei einem Besuch in der Tagesschule Rüfenacht freute ich mich über den schönen Aussenbereich. Leider stellte ich fest, dass praktisch keine Beschattung vorhanden ist. So war es diesen Sommer und Herbst nicht möglich, mit den Kindern während der sonnenintensiven Zeiten draussen zu spielen. Für Kinder ist die freie Bewegung und das Spiel an der frischen Luft möglichst jeden Tag äusserst wichtig. Es kann nicht sein, dass der schön angelegte Aussenbereich infolge fehlender Beschattung nicht benutzt werden kann.

Ebenfalls ist mir der hohe Lärmpegel in den Innenräumen aufgefallen. Auch wenn darauf geachtet wird, dass die Kinder in «normaler» Lautstärke miteinander reden, befinden sich halt zu Spitzenzeiten bis zu 60 Kinder in diesen Räumen. Es wird unweigerlich laut. Mir ist aufgefallen, dass ausser den Vorhängen kaum Materialien in den Räumen sind, die dämmen würden.   

Tagesschule Worb

Der Gemeinderat wird beauftragt, das Projekt «Pavillon» als Erweiterung für die Tagesschule beim Schulhaus Zentrum Worb umgehend weiterzuverfolgen.

Ausgangslage und Begründung

Die steigenden Kinderzahlen zeigen auf, die Tagesschule im Schulhaus Zentrum kommt an ihre Grenzen. Die Gemeinde ist verpflichtet, alle angemeldeten Kinder aufzunehmen. Aus diesem Grund ist eine baldige Lösung einer Erweiterung unumgänglich. Das Ausweichen ins Untergeschoss der Turnhalle sehe ich als keine kindgerechte und schon gar nicht wirtschaftliche Option.

Beatrix Zwahlen

Die EVP in der Zivilschutzanlage

Die EVP in der Zivilschutzanlage Am Sommeranlass der EVP Worb vom 31. August 2016 führte der Zivilschutzkommandant Markus Zürcher durch die Räumlichkeiten der Zivilschutzanlage Hofmatt und erklärte dabei auch die viel-seitigen Aufgaben des Zivilschutzes. Ich war beeindruckt über das grosse Spektrum dieser Aufgaben! Die Anlage ist sehr weitläufig und wurde ursprünglich als Spital (Sanitätsposten 1) eingerichtet. In erster Linie würde sie heute der Worber Bevölkerung in einer Notlage als Schutzraum für bis zu 520 Personen dienen. Für die Armee stehen maximal 210 Betten zur Verfügung, für die private Nutzung bis 100 Betten. Nebst den Schlafräumen verfügt die Anlage über eine gut eingerichtete Küche, einen Aufenthaltsraum und genügend Sanitäranlagen. Der Büro-Bereich ist mit den neuesten Telematik-Einrichtungen ausgerüstet (einer von 16 Führungsstandorten im Kanton Bern). Mit dem angrenzenden Wislepark werden Synergien genutzt. So besteht die Möglichkeit, die Duschen der Eishalle zu benutzen. Mit der Abwärme der Eisproduktion wird die Zivilschutzanlage geheizt. Oft dient sie heute als Militärunterkunft. Aber auch Vereine, vorwiegend Sportvereine, mieten sich gerne ein (Trainingslager). Die Zivilschutzorganisation Worb-Bigenthal ist ebenfalls rund 30 - 45 Tage pro Jahr für Ausbildung, Wartung und Einsätze in der Anlage. Beim Militär ist diese grosszügige und gut eingerichtete Anlage einer der drei beliebtesten des Kantons Bern. Aus diesem Grund ist sie auch sehr gut ausgelastet, was der Gemeinde Einnahmen beschert. Für 2017 sind bereits sechs Wiederholungskurse à vier Wochen angemeldet. Vom Militär profitieren das ganze Dorf und die Region. Für Hotels, Restaurants und Läden, aber auch für den Wislepark (Schwimmbad, Fitness und Restaurant) bedeutet dies eine zusätzliche und willkommene Einnahmequelle. Wenn ich mir vorstelle, längere Zeit in diesen Räumlichkeiten ohne Fenster und Tageslicht wohnen zu müssen, wird es mir schon mulmig zumute. Ich bin froh, mich im Ernstfall unserem kompetenten Zivilschutz anvertrauen zu können. Und ich bin dankbar, dass unserer Bevölkerung eine solch gut unterhaltene Anlage zur Verfügung steht. Trotzdem hoffe ich natürlich, es kommt nie zu einer Notsituation, in der wir die Anlage als Schutzraum benötigen. Nach der Führung begaben wir uns gerne wieder in Räumlichkeiten mit grossen Fenstern und Tageslicht. Im Restaurant Wislepark genossen wir ein feines Menü und das gesellige Beisammensein.

Beatrix Zwahlen, Präsidentin EVP

 

Fotos

Votum zum Multifunktionsplatz Stärnematt

Votum zum Multifunktionsplatz Stärnematt Ganz sicher während der Bauphase des Dreiklangs entsteht um die Hofmatt ein Parkplatzmangel. Nun kann man uns natürlich sagen, wenn ihr das schon erkennt, warum habt ihr dann den Bau zusätzlicher Einstellhallenplätzen in der letzten GGR-Sitzung abgelehnt? Weil wir erstens für das in der Zivilschutzanlage eingemietete Militär unbedingt Parkplätze im Freien benötigen. Mit den Militärfahrzeugen kann man nicht in die Einstellhalle fahren. Zweitens kann sich die Gemeinde in der momentanen finanziellen Situation keine so hohen Kosten auch nicht für zusätzliche öffentliche Parkplätze leisten. Das Erstellen von Parkplätzen im Freien ist um ein Vielfaches günstiger. Als einziges Areal für dieses Vorhaben kommt die Stärnematt in Frage. Es ist die einzige Parzelle, die sich in der Zone für öffentliche Nutzung befindet. Sie wurde seinerzeit bewusst so eingezont, sei es um später einmal die Badi vergrössern zu können oder eben einen Multifuntkionsplatz zu erstellen. Dass sich in unmittelbarer Nachbarschaft Land in einer Zone befindet, das vielleicht einmal für öffentliche Zwecke verwendet wird, müsste den zugezogenen Anwohnern bekannt gewesen sein. Wie es so ist, rechnet man jeweils nicht gerade mit der Realisierung. Und dann trifft sie plötzlich halt doch ein. Aber, die EVP ist mit dieser Lösung nicht wirklich glücklich. Die zusätzlichen Verkehrs- und Lärmbelastung sehen wir für die betroffenen Anwohner als schwierig, die Zufahrt über die Mattenstrasse, so wie sie heute ist, als nicht ideal. Da sind sicher noch Verbesserungen der Verkehrssituation vorzunehmen. Das Militär wird einen Teil des Platzes während der Zeit von mindestens fünf WKs belegen. Das sind ca. 20 Wochen im Jahr. Nun könnte man sagen, also verzichten wir aufs Militär. Das könnten wir aber auch nicht verantworten, da die Vermietung der Zivilschutzanlage der Gemeinde bedeutende zusätzliche Einnahmen generiert und auch den Geschäften und Restaurants im Dorf zusätzliche Verdienstmöglichkeiten schafft. Als entlastend erachten wir, dass der Platz nach der Bauphase für die Öffentlichkeit nur noch in Spitzenzeiten der Eisbahn, der Badi oder für Anlässe geöffnet werden soll. Ansonsten wird er gesperrt sein. Für uns ist nur noch unklar, wie viele solche Spitzenzeiten es geben wird. Wir bitten deshalb die zuständige Bewilligungsbehörde schon heute, die Freigabe des Platzes wirklich auf ein Minimum zu begrenzen. Um die Parkplatzsuche in Worb zu erleichtern, ist möglichst rasch die Idee eines Parkleitsystems weiterzuverfolgen. So könnten alle zur Verfügung stehenden freien Parkmöglichkeiten zielstrebig angefahren werden. Zudem hoffen wir sehr, dass die Verhandlungen mit Migros und Coop möglichst rasch zu positiven Abschlüssen gelangen, damit während der einkaufsfreien Zeiten möglichst auf diese Einstellhallenplätze zurückgegriffen werden kann. Eine weitere Parkmöglichkeit besteht im P+R beim Bahnhof RBS. Alle Strecken zum Wislepark erscheinen uns zu Fuss zumutbar. Einzig für die Eishockeyaner mit dem vielen und schweren Gepäck schlagen wir ein paar reservierte Parkplätze direkt vor dem Wislepark vor. Die EVP wird dem Kredit für die Stärnematt mit einem mulmigen Gefühl zustimmen. Wir sehen einfach im Moment tatsächlich keine andere Möglichkeit. Wir erwarten aber vom Gemeinderat, dass umgehend nach langfristigen Lösungen gesucht wird, damit dieser Platz im günstigsten Fall bereits nach der Bauphase wieder aufgehoben werden kann.

Ablehnung der Gemeindeinitiative „Sperlisacher bleibt“ –Chancen verpasst

 Die EVP Worb ist enttäuscht über die Ablehnung der Gemeindeinitiative "Sperlisacher bleibt!", akzeptiert aber selbstverständlich den Entscheid der Stimmberechtigen. Dass ca. 15% der Stimmberechtigten in unserer Gemeinde die Initiative unterschrieben haben, hat nicht gereicht zu überzeugen, dass ein ernsthaftes Bedürfnis für den Erhalt des Kirchengemeindehauses in Rüfenacht vorliegt. Mit der Ablehnung der Gemeindeinitiative sind leider auch wichtige Chancen verpasst worden: -Chance Gerechtigkeit zu schaffen: Als das Kirchgemeindehaus gebaut wurde, wollte man auch der gesamten Bevölkerung Raum schaffen. Die Einwohnergemeinde hat sich damals am Bau des Kirchgemeindehauses nicht beteiligt (lediglich CHF 10‘000.— als Geschenk waren das Resultat). Die Kirchgemeinde hat die Räumlichkeiten trotzdem 32 Jahre lang fast gratis an die Bevölkerung und Vereine Rüfenachts und Worbs abgegeben. Die Einwohnergemeinde kam also darum herum, Rüfenacht Räumlichkeiten zu finanzieren, was die Gemeindekasse schonte und uns zu Nutzniessern machte. Es wäre also nichts als angebracht gewesen, dass sich die Einwohnergemeinde an-gemessen an den Betriebskosten beteiligt hätte, da die Einwohnergemeinde für das kulturelle Leben in Rüfenacht mitverantwortlich ist. -Chance zur Wertschätzung Rüfenachts und zum Abbau von Unsicherheiten: Eine Unterstützung dieser Initiative wäre auch eine klare Wertschätzung Rüfenachts gewesen, welche die Bewahrung eines im Dorf fest verankerten Zentrums zum Ziel hätte. So kann es nun im schlimmsten Fall soweit kommen, dass die Rüfenächtler in ein paar Jahren wieder einmal einen Rückschritt erleben dürften: Keinen genug grossen multifunktionalen Saal, keine Kirche mit Orgel und Glockenturm und letztlich kein geistlich-kulturelles Zentrum, welches die Rüfenachter Bevölkerung vor 32 Jahren noch selber mit Spenden finanziell mitgetragen hatte. Das wäre echt traurig. Von irgendwelchen Komitees nun geforderten Gespräche zwischen Einwohnergemeinde und Kirchgemeinde am runden Tisch (die zum gefühlten 100. Mal bereits geführt wurden) kann man nicht mehr ernst nehmen und mögen Unsicherheiten nicht wirklich bei der Rüfenachter Bevölkerung abzubauen, denn die Meinungen auf Seiten der Einwohnergemeinde und Kirchgemeinde sind gemacht. Über die Zukunft des Kirchgemeindehauses in Rüfenacht ist aber damit noch nicht entschieden. Die Verant-wortung liegt allein bei der Kirchgemeinde. Die Diskussion um das einzige bei der Bevölkerung verankerte wirkliche Zentrum in Rüfenacht wird deshalb nur noch innerhalb der Kirchgemeinde geführt. Rüfenacht ist zu wünschen, dass sich genügend Kirchgemeindemitglieder für das Zentrum und für Rüfenacht einsetzen.

Mayk Cetin Fraktionspräsident EVP Worb GGR-Mitglied

EVP Worb feiert 40 Jahre mit Ortsbegehung

EVP Worb mit neuer Präsidentin

Medienmitteilung

 An ihrer Hauptversammlung vom 12. März 2014 hat die EVP Worb einstimmig Beatrix Zwahlen zur neuen Präsidentin gewählt. Harry Suter tritt als langjähriger Präsident zurück, wird aber weiterhin als Fraktionsmitglied und in der Finanzkommission tätig sein. Die EVP Worb dankt Harry Suter recht herzlich für die geleistete Arbeit als Präsidenten. Die neue Präsidentin ist 48jährig, verheiratet und Mutter einer erwachsenen Tochter und eines Sohnes. Ihre berufliche Tätigkeit als Leiterin Lohnbüro und Stv. Personalchefin hat sie vor 20 Jahren zugunsten der Familienarbeit und Kindererziehung aufgegeben. Politisch engagiert sich Beatrix Zwahlen seit 2013 im GGR und in der Bildungskommission der Gemeinde Worb. Am 30. März 2014 kandidiert sie ebenfalls für den Grossen Rat des Kantons Bern. Aufgewachsen in der Stadt Bern wohnt sie seit 1991 im 400-Seelen-Dorf Enggistein. Dort fühle sie sich aufgenommen und sehr wohl. Worb sei ein idealer Ort zum Leben. Genügend Einkaufsmöglichkeiten, ein attraktives ÖV-Netz, ein gut ausgebautes Bildungswesen, die Nähe zur Stadt und die ländlichen Naherholungsgebiete direkt vor der Haustür seien überzeugend. Ein Ziel als Präsidentin der EVP sieht sie in der Beibehaltung der heutigen Fraktionsstärke bei den nächsten Wahlen. Denn sie ist überzeugt, dass das Einbringen christlicher Werte in die Politik in unserer leistungs- und geldorientierten Gesellschaft immer wichtiger wird. Die Stärkung der Familien, die Finanzierung eines guten Bildungsangebots und keine rigorosen Sparmassnahmen im Sozialwesen sind einige ihrer Anliegen. Eine seriöse, ehrliche Sachpolitik im Interesse Worbs ist ihr wichtig, denn Worb liegt ihr am Herzen. Die EVP Worb wünscht der neuen Präsidentin viel Erfolg und Befriedigung in ihrem neuen Amt.

Öffentliche Mitwirkung zur Planung Zentrum Rüfenacht

 Sehr geehrte Damen und Herren Die EVP Worb bezieht im Rahmen der öffentlichen Mitwirkung gerne Stellung zu den Änderungen der baurechtlichen Grundordnung im Zentrum von Rüfenacht: Der Einbezug der Bevölkerung, der Parteien und der betroffenen Gruppierung bei der Erarbeitung der Unterlagen ist für uns vorbildlich gelungen. Aus unserer Sicht sollte diese Vorgehensweise bei derartigen Planungsarbeiten standardmässig eingesetzt werden. Die beiden Gebäude auf der Südseite der Zone sind richtig gesetzt. Das achtstöckige Gebäude bei der Einfahrt in die Hinterhausstrasse markiert den Dorfeingang in das Dorf. Der öffentliche Platz im nördlichen Teil der Zone wird durch die beiden Gebäude gut von der Strasse abgeschirmt. Die Umgebung des Platzes ist sehr vielfältig: Die beiden neuen Gebäude, das Schlössli, das Bauernhaus Aebersold mit dem Garten, der Blick durch den Zwischenraum der beiden Gebäude in die Landschaft, die vorgesehenen Bäume und der Brunnen werden den Platz sehr bereichern. Es ist allerdings noch offen, in welcher Weise eine zukünftige Überbauung auf der ZPP K12 auf den Platz reagieren soll. Aus unserer Sicht sollten dazu schon jetzt Angaben gemacht werden. Aus den Unterlagen wird nicht ersichtlich, wie die Schnittstelle zwischen dem stark befahrenen Strassenraum (alte Bernstrasse und Hinterhausstrasse) und dem öffentlichen Platz gestaltet wird. Auch wenn die Überbauungsordnung nicht Teil der Mitwirkung ist, erlauben wir uns die Bemerkung, dass zu diesem Punkt detaillierte Vorgaben erforderlich sind.

Heinz Utiger GGR-Mitglied

Finanzplanung 2016 – 2020

Ich nehme es gerade vorweg: Die EVP freut sich über die Verbesserung der Worber Finanzen. Sie ist im Wesentlichen auf die Steuererhöhung und die kostenbewusste Arbeitsweise in Verwaltung und Politik zurückzuführen. Wir werden bis Ende Planungsperiode trotzdem nicht auf Rosen gebettet sein. Berechnungen zeigen, bei einer Senkung der Steueranlage von 1,7 auf 1,65 würden jährliche Defizite von bis zu 1 Mio entstehen. Das Eigenkapital würde gefährlich unter 1 Mio sinken. Bis sich also die Teil- und Ortsplanungsrevisionen auf unsere Steuereinnahmen auswirken können, ist eine Steuersenkung leider nicht realistisch. Gut unterhaltene Strassen und Schulen, die Ortsplanung, die Zentrumsgestaltung und ein gut funktionierender Hochwasserschutz gibt es leider nicht gratis. Diese Investitionen sind notwendig, sinnvoll und fördern so nebenbei die Attraktivität unserer Gemeinde. Der grösste Posten sind die Investitionen bei den Schulanlagen, die alle in die Jahre gekommen sind. Ein vernünftiger Unterhalt oder Neuerungen drängen sich auf. So sind wir froh über die Planung eines Neubaus der Kindergärten Hänsel und Gretel in Rüfenacht im Jahre 2017. Die beiden Kindergärten sind schon längst nicht mehr zeitgemäss, zu klein und zu unübersichtlich. Sie hätten schon lange ersetzt werden müssen. Eine nachhaltige Lösung zur Behebung der alljährlichen Hochwasserprobleme beim Metzgerhüsi ist ebenfalls eingeplant, was wir sehr begrüssen. Denn vorübergehende Notkonstruktionen sind erstens unbefriedigend und verursachen zweitens ebenfalls Kosten. Der Wislepark schreibt bessere Zahlen. Die Bemühungen sind gross, aber es sind auch hier noch zusätzliche Unterhaltsarbeiten an den alten Gebäuden und Anlagen nötig. Die Planung einer Erhöhung des Beitrages an den Wislepark um Fr. 300‘000.—ab dem Jahr 2017 erachten wir aus heutiger Sicht als vernünftig. Sie entspricht einer seriösen und realistischen Finanzpolitik. Solche Sportanlagen sind nicht nur in unserer Gemeinde teuer, sie sind es auch in anderen Gemeinden. Sie tragen aber ebenfalls viel zur Attraktivität einer Gemeinde bei. Und eine attraktive Gemeinde wollen wir ja alle. Die EVP ist sich der immer noch angespannten Finanzsituation bewusst. Das zur Verfügung stehende Geld wollen wir sinnvoll einsetzen. Das bedingt, Prioritäten zu setzen. Wichtiges und Notwendiges wollen wir aber nicht auf Folgejahre verschieben und damit die nachfolgende Generation belasten.

Beatrix Zwahlen, Präsidentin EVP Worb, GGR-Mitglied

Die Finanzplanung 2015 bis 2019

Die Finanzplanung 2015 bis 2019 basiert auf einer Steueranlage von 1,7 und zeigt deutlich, dass die finanziellen Aussichten der Gemeinde Worb für die nächsten Jahre angespannt bleiben. Diese finanzielle Ausgangslage basiert auf den externen Rahmenbedingungen wie die Steuergesetzrevisionen mit Minderertrag 2,2 Mio, und aufgrund des Finanz – und Lastenausgleichgesetztes (FILA2012) Mehrbelastungen von ca 2,6 Mio. Aufgrund des prognostizierten Fehlbetrages 2014 von 1,35 Mio kann abgeschätzt werden, dass die Gemeinde ca. 3 bis 4 Mio. mit Einsparungen einbringen konnte nun aber nichts mehr drin liegt. Eine Steuererhöhung ist daher unumgänglich. Wie schon vergangenes Jahr unterstützt die EVP die Steueranlage von 1,7 und damit auch die vorliegende Finanzplanung.

Harry Suter

Weihnachtswünsche

Die Weihnachtszeit ist die Zeit, wo man häufiger als sonst an Menschen denkt, denen es nicht so gut geht. In den letzten Jahren und ganz besonders in diesem Jahr, sind wir in Gedanken mit den von Krieg und Verfolgung heimgesuchten Menschen, die nicht wie wir in Frieden und Sicherheit das anstehende Weihnachtsfest feiern dürfen. Es reicht aber nicht, nur an diese Menschen zu denken! „Liebe deinen nächsten“ (Galater 5;14). Einfache und unmissverständlichen biblische Worten. Ein klarer Auftrag. Insbesondere ein klarer Auftrag an Menschen, die an die Liebe glauben und dieser Liebe mit Jesus Christus einen Namen geben. Genau diese Liebe bewirkt, dass wir auch vergessenen Menschen zu dieser besinnlichen Zeit eine Stimme gegeben und uns für sie auf unterschiedlichste Weise einsetzen. Auch als christliche Partei in Worb verpflichten wir uns diesem Auftrag der Nächstenliebe und der damit verbundenen Verantwortung. Unser Politisieren ist also stets mit diesem Auftrag verknüpft. So kann es beispielsweise durchaus vorkommen, dass wir manchmal nicht so „populäre“ Entscheidungen treffen müssen, da wir auch an die nächsten Generationen denken müssen. Denn auch das ist Nächstenliebe. Die EVP Worb wünscht voller Dankbarkeit allen ein besinnliches und friedliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr!

Mayk Cetin Fraktionspräsident EVP Worb GGR-Mitglied

Wow-Worb 2025

Wie sieht Worb in zehn Jahren aus? Eine Frage von Martin Christen in einem Artikel auf der Titelseite der Worber Post Nr. 4 an uns Parlamentarier.

Wow-Worb bis 2025:

Der Wislepark gerät durch Ideenreichtum und fleissige Besucher in die schwarzen Zahlen. Verkehrssanierung und Hochwasserschutz beruhigen das Dorf. In den neuen Wohnungen und auf dem Areal der ehemaligen Metzgerei Liechti ist Leben eingekehrt. Die Über-bauungen Dreiklang und Sonnenareal Rüfenacht sind im Endspurt und im ESP Worbboden wird fleissig gebaut. An die Zentralisierung der Oberstufe hat man sich gewöhnt und sieht die Vorteile. Worb und Rüfenacht kommen sich näher…. Wie wir unschwer feststellen können, schläft unser Gemeinderat nicht. All diese Projekte sind heute in Bearbeitung oder in den ordentlichen Verfahren. Ebenfalls Worb bis 2025: Noch mehr Läden im Dorf schliessen ihre Türen. Büros und Dienstleistungsbetriebe halten dort Einzug. Supermärkte sind die bevorzugten Einkaufsläden. Im Gegenzug ist im ESP Worbboden ein neues Einkaufszentrum mit vielen kleineren Gewerbeflächen am Ent-stehen, nahe der Autobahn und mit einem riesigen Parkplatz. Dies ein Szenario, das eintreffen könnte. Eben war ich ferienhalber in Österreich. Ich stellte auch dort fest, dass ausserhalb der Ort-schaften riesige Einkaufszentren stehen oder am Entstehen sind. Viele Gewerbeflächen in den Orten sind geschlossen oder zum Vermieten ausgeschrieben. Liebe Leserinnen und Leser, es liegt an unserem Einkaufsverhalten, ob unsere Worber Detaillisten weiterbestehen können oder nicht. Ohne Kunden, keine Einnahmen. Vorstösse im Parlament nur der Vorstösse willen, ohne konkrete und durchführbare Ideen, bringen Worb auch nicht weiter. Gepfefferte Voten, die die Schuld und den perfekten Lösungsvorschlag aus eigenem fehlendem Ideenreichtum einfach an den Gemeinderat abschieben, liegen uns nicht. Falls Sie also vor guten und durchführbaren Ideen nur so strotzen, halten Sie sich nicht zurück. Melden Sie sich doch bei einer Partei ihrer Vorliebe und lassen Sie sich bei den Wahlen 2016 aufstellen. Denn unsere Meinung zählt nur dann, wenn wir auch dafür die Verantwortung tragen. Zum Schluss möchte ich mich noch an die Medienverantwortlichen wenden. Nur mit Negativ-schlagzeilen fördert ihr die Attraktivität unserer Gemeinde nicht. Wenn euch Worb also wirklich am Herzen liegt, so tragt doch euren Teil dazu auch bei. Vielen Dank!

Beatrix Zwahlen, Präsidentin EVP Worb, GGR-Mitglied

im GGR zum Geschäft Sportzentrum Worb AG;

 Erhöhung des Gemeindebeitrags: Genehmigung zuhanden der Stimmberechtigten „Die Stimmberechtigten der Gemeinde Worb haben am 27. September 2009 einen jährlichen wiederkehrenden Beitrag von maximal 400'000 Franken an die Sportzentrum Worb AG bewilligt. Nach rund 2 Betriebsjahren stellt aber die AG fest, dass der bisherige Beitrag der Gemeinde zwar aussreicht, um den Betriebsverlust zu decken, nicht aber um die jährlich notwendigen Abschreibungen zu finanzieren. Dass die durch Experten getroffenen Annahmen im 27. September 2009 nicht ganz der Realität entsprachen, haben wir schon mehrmals gehört und sollte hier nicht im Zentrum der Debatte stehen, da sich an dieser Situation nichts ändern lässt. Heute geht es nur darum den Grundstein für den langfristigen und somit über mehrere Generationen hinweggehenden Erhalt unseres in der Region einzigartigen Wisleparks zu legen. Ein Wislepark, der über die Gemeindegrenzen hinaus Anziehungskraft besitzt und der die Standortattraktivität von Worb steigert. Ein Wislepark, der von 70% der Stimmberechtigten 2009 in dieser Form angenommen wurde. Und ein Wislepark, der heute von einer grossen Stammkundschaft und vielen Vereinen und Privatpersonen jeder Altersgrenze geschätzt wird. Diese Beliebtheit spiegelt sich an der erfreulichen finanziellen Entwicklung in den letzten 2 Jahren wider. Zusammen mit weiteren Verbesserungen im Betrieb und beim Ertrag geht man sogar davon aus, dass es ab 2016 möglich sein wird, den Wislepark ohne Verlust zu Betreiben. Die Mittel für die Finanzierung der Abschreibungen können jedoch nur zu einem geringen Teil erarbeitet werden. Deshalb macht es Sinn, dass man rechtzeitig die Finanzierung der Abschreibungen, welche wie ein Renovationsfonds zu betrachten sind, mit einem Maximalbetrag der Gemeinde sicherstellt und so den langfristigen Erhalt dieser „Worber Perle“ auch für künftige Generationen sichert. Wichtig ist uns hier zu erwähnen, dass dadurch für die Gemeinde und für künftige Generationen kein Risiko mehr besteht, dass für ausserordentliche Unterhaltsarbeiten zusätztliches Geld von der Gemeinde benötigt wird. Diese Vorgehensweise ist also nicht nur vom Aktienrecht für eine AG vorgeschrieben, sondern auch gerecht gegenüber künftigen Generationen. Das Berner Stadttheater sollte uns als negatives Beispiel bekannt sein, bei dem keine sauberen fortlaufende Abschreibungen gemacht wurden. Wir von der EVP sind überzeugt, dass die Sportzentrum Worb AG und die Angestellten ihr Bestes geben, um den Betrieb so attraktiv und kostenoptimiert wie möglich zu gestalten. Wir von der EVP stimmen der Genehmigung zur Erhöhung des Gemeindebeitrags auf total maximal 800'000.- Franken an die Sportzentrum Worb AG zuhanden der Stimmberechtigten zu und sind überzeugt, so den Grundstein für den über mehrere Generationen hinweggehenden Erhalt unseres in der Region einzigartigen Wisleparks zu legen.“

Mayk Cetin, GGR 

News der EVP Schweiz

10.12.2019 | 

EVP-Ratsmitglieder unterstützen Kampfflugzeug-Kompromiss

Der Natio­nal­rat hat ges­tern mit den Stim­men der EVP-​Ratsmitglieder im Grund­satz für die Beschaf­fung neuer Kampf­flug­zeuge für 6 Mil­li­ar­den Fran­ken gestimmt.

10.12.2019 | 

EVP-Nationalrätin baut Kompromiss-Brücke mit

Künf­tig sol­len nur noch abge­wählte und bedürf­tige Par­la­ments­mit­glie­der finan­zi­elle Über­brü­ckungs­hilfe erhal­ten, und dies höchs­tens noch sechs Monate lang. Das hat der Natio­nal­rat ges­tern Abend ent­schie­den. Er folgte damit einem Kom­pro­miss der Min­der­heit Streiff aus der staats­po­li­ti­schen Kommission.

06.12.2019 | 

Neue Nationalrätin, neue Pflegemodelle und neue Regeln für Transparenz

Hier kli­cken zum ers­ten Kurz­rück­blick der neuen Legis­la­tur­pe­riode mit Mari­anne Streiff, Lilian Stu­der und Nik Gug­ger (Win­ter­ses­sion 2019/​Woche 1).