Energiestadt Worb?

 

 

Energiestadt Worb?

 

Mit der Einreichung unseres Postulats «Bärensaal Worb – angemessene Infrastruktur» wollten wir den Gemeinderat auffordern, die gesamte Infrastruktur des Bärensaals zu überprüfen. Unser Gemeindesaal weist einige Mängel auf: der fehlende Platz hinter der Bühne für Künstlergruppen, der Zustand der Bühne, die fehlende Belüftung und die energiefressende und wärmeabstrahlende Saal- und Bühnenbeleuchtung. In seiner Stellungnahme zu unserem Postulat empfahl der Gemeinderat an der November-Parlamentssitzung denn auch eine etappenweise Umrüstung der Saal- und Bühnenbeleuchtungen auf LED bis Ende 2021. Wir baten das Parlament dieser Stellungnahme zu folgen und unser Postulat in dem Sinne zu unterstützen. Leider sah eine knappe Mehrheit des Worber Parlaments keine Dringlichkeit, unseren Gemeindesaal energiefreundlich umzurüsten! Wie ein Fraktionssprecher erwähnte, liegen die Prioritäten bei Investitionen für sie definitiv an anderen Orten. Ich staune ob dieser Aussage und bin enttäuscht. Für Worb mit dem Label «Energiestadt» müsste diese Umrüstung doch eine Priorität und eine Selbstverständlichkeit sein?

 

Wir starten 2020 in ein Wahljahr. Die Parteien sind darauf bedacht, mit sinnvollen und weniger sinnvollen Vorstössen auf sich aufmerksam zu machen. Als Wähler haben Sie die Möglichkeit, die Tätigkeiten der Parteien der gesamten Legislatur zu verfolgen. Sie können sich auf der Worber Webseite die Geschäfte, Vorstösse und Voten an den Sitzungen (Protokolle) ansehen. In den Protokollen ist auch ersichtlich, wer wann für welche Partei ins Parlament ein- und wieder ausgetreten ist und wer an den Sitzungen anwesend ist. Nehmen Sie sich diese Zeit für Worb!

 

Im Namen der EVP wünsche ich Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und ein gesegnetes Neues Jahr.

  

Beatrix Zwahlen,

Präsidentin EVP, Mitglied GGR

Finanzplanung und Attraktives Worb

Finanzplanung

Am 14. Oktober 2019 hat das Parlament sowohl der Finanzplanung 2020 – 2024 als auch dem Budget 2020 einstimmig zugestimmt. Die vorgesehenen Investitionen sind ambitiös. Sie werden unsere Bauverwaltung an Grenzen bringen und unsere Finanzen strapazieren. Wir können uns nun fragen: Warum investieren wir dann soviel? Jahrelang wurden aufgrund der schlechten finanziellen Lage notwendige Investitionen zurückgehalten. Vor diesem Stau haben wir immer gewarnt. Nun sind wir im Nachholmodus. Strassensanierungen, Werterhalt von Schulhäusern, Neubau vom Kindergarten Hänsel und Gretel in Rüfenacht und Neubau der aus allen Nähten platzenden Tagesschule in Worb sowie der Kunstrasen sind die grössten Posten. Nun können wir uns weiter fragen: Warum bauen wir dann einen Kunstrasen oder eine neue Tagesschule? In der Tagesschule muss heute schon an zwei Standorten gegessen werden, weil immer mehr Kinder angemeldet werden. Eine Vergrösserung ist demnach unumgänglich, sind wir doch als Gemeinde verpflichtet, alle angemeldeten Kinder aufzunehmen. Im geplanten Neubau werden bis zu 120 Kinder verpflegt werden können. Den Kunstrasen kann man als «Nice to have»-Projekt ansehen. Wir sind aber der Überzeugung, dass gerade Projekte, die zur Attraktivität unseres Ortes beitragen, uns helfen, sowohl Einwohner als auch das Gewerbe nach Worb zu ziehen. Diese zusätzlichen Steuerzahler brauchen wir dringend, da unser Selbstfinanzierungsgrad nach wie vor ungenügend ist.

 

Attraktives Worb

Es freut mich sehr, zu hören und zu sehen, dass die neuen Wohnungen in unseren Überbauungen auf reges Interesse stossen. Offensichtlich hat auch das Gewerbe den Worbboden für sich entdeckt. Überall wachsen plötzlich Gebäude in die Höhe.

Warum ist das so? Sie können die Frage sicher selber beantworten. Was ist für Sie an einem Ort wichtig, wenn Sie ihn zu Ihrem Wohnort machen wollen? Gute ÖV-Verbindungen, genügend Läden für den Tagesbedarf, fortschrittliche Bildungseinrichtungen, KITA, Tagesschulen, Sport- und Freizeitangebote für jedes Alter, Senioreneinrichtungen und ein attraktives Naherholungsgebiet? All das bietet die Gemeinde Worb und das sollten wir uns weiterhin etwas kosten lassen.       

         

Beatrix Zwahlen,

Präsidentin EVP, Mitglied GGR

 Bärensaal Worb – angemessene Infrastruktur


   
  Auf der Webseite des Gemeindesaal-Vermieters «music-line» steht: «Der zentral gelegene, moderne Bärensaal eignet sich dank seiner zeitgemässen Infrastruktur für verschiedene öffentliche Veranstaltungen.»
   Aufgrund dieser Aussage würde ich den Bärensaal als Künstlerin vielleicht mieten, als Sängerin eines Worber Chores am liebsten nicht mehr. Alle Jahre im Juni finden unsere Chorkonzerte im Bärensaal statt. Bei schönem und warmem Wetter entwickeln sich in diesem Saal eine Hitze und eine stickige Luft, die sowohl für Akteure auf der Bühne, als auch für Zuschauer unerträglich sind. Eine angemessene Belüftung/Kühlung ist unbedingt notwendig. Eine Umrüstung der wärmeabstrahlenden und äusserst energiefressenden Scheinwerfer und Saalbeleuchtung auf LED sollte für Worb mit dem Label «Energiestadt» eine Selbstverständlichkeit sein. 
    Zu einer attraktiven Gemeinde unserer Grösse gehört ein attraktives Freizeitangebot. Mit dem Bau des Wisleparks und dem vorgesehen Kunstrasen im Worbboden wird der Sport und damit die sportliche Betätigung der Bevölkerung gefördert, was die EVP sehr begrüsst und auch unterstützt.
    Zu einem vielseitigen attraktiven Freizeitangebot gehört aber auch die Förderung des kulturellen Lebens. Damit dieses stattfinden kann, braucht es Räumlichkeiten, die den Benutzern die entsprechenden zeitgemässen Einrichtungen bieten. Ansonsten suchen sich die Vereine andere Möglichkeiten, eventuell sogar aussergemeindlich. Das wollen wir verhindern.
    Aus diesem Grund reicht die EVP ein Postulat ein: Der Gemeinderat wird beauftragt, die gesamte Infrastruktur des Gemeindesaals in Worb zu überprüfen und mit Hilfe der aktuellen technischen Möglichkeiten den heutigen Anforderungen anzupassen.


 Beatrix Zwahlen,

Präsidentin EVP, Mitglied GGR

Fussgängerstreifen auf der Bahnhofstrasse schafft Klarheit und Sicherheit

 

Automobilisten, Velofahrer und Fussgänger bekunden heute enorm Mühe mit einer Tempo 30 Zone, auf der bekanntlich keine Fussgängerstreifen vorgesehen sind. In dieser Zone dürfen Fussgängerinnen und Fussgänger zwar die Fahrbahn beliebig überqueren; sie haben aber keinen Vortritt. Fussgänger fühlen sich unsicher, ob sie die Strasse rechtzeitig vor dem nächsten Auto überqueren können. Die Gefahr von Unfällen ist in solchen unklaren Situationen deutlich erhöht. 

Auf der Bahnhofstrasse in Worb, welche immer noch ein hohes Verkehrsaufkommen aufweist, ist die Sicherheit insbesondere für Schülerinnen und Schüler sowie für ältere und gehbehinderte Personen derzeit nicht sichergestellt. Beobachtungen und Stimmen aus der Bevölkerung bezeugen diese unzumutbare Situation, die es nun dringendst zu verbessern gilt. Es wäre tragisch und ein Armutszeugnis der Politik, wenn erst gehandelt wird, wenn wir Tote oder Verletzte zu beklagen hätten. 

Die EVP fordert deshalb umgehend Fussgängerstreifen an der Bahnhofstrasse in Worb. Aus diesem Grund hat die EVP ein entsprechendes Postulat eingereicht, in dem der Gemeinderat aufgefordert wird dafür zu sorgen, dass mittels Fussgängerstreifen die Sicherheit für Fussgänger auf der Bahnhofstrasse gewährleistet wird.       

Mayk Cetin,

GGR und FIKO Mitglied
 

Wichtige Abstimmungen am 19. Mai 2019 

     

 

In unserer Gemeinde stimmen wir über die Übernahme der Abwasserentsorgungsanlagen Worb durch den Gemeindeverband ARA Worblental ab. Die auf Gemeindegebiet bestehenden Abwasseranlagen werden von mehreren Verbandsgemeinden mitbenutzt. Es macht Sinn, sich im Verband zusammenzuschliessen und die Kosten aufzuteilen. Für die Gemeinde Worb würde dies eine jährliche Kosteneinsparung von Fr. 130'000.—bedeuten. Die Anlagen müssen saniert abgegeben werden, was noch einige Reparaturen zur Folge hat. Aber, diese Unterhaltsarbeiten müssten so oder so getätigt werden. Die Gemeinde Worb ist durch einen Gemeinderat im Verband vertreten. Die EVP Worb empfiehlt Ihnen einstimmig ein JA zur Übernahme.

 

Die Delegierten der EVP Kanton Bern beschliessen zum Sozialgesetz folgende Parolen:

NEIN zur Grossratsvorlage, Stimmfreigabe zum Volksvorschlag.

Die Grossratsvorlage sieht eine Reduktion von 8% des Grundbedarfs vor. Wer sich bemüht, soll gleich viel erhalten, wie bisher. Nur sind von dieser Kürzung auch die Schwächsten unserer Gesellschaft, die unbeteiligten Kinder und Jugendlichen betroffen (ca. 1/3 der Sozialbezüger). Zudem werden die SKOS-Richtlinien unterschritten. Dahinter kann die EVP Kanton Bern nicht stehen. Der Volksvorschlag wurde nur ganz knapp abgelehnt. Bei der Stichfrage ziehen die Delegierten den Volksvorschlag aber der Grossratsvorlage fast einstimmig vor. Aus diesem Grund wurde Stimmfreigabe beschlossen.

 

Die EVP Schweiz sagt JA zur AHV-Steuervorlage. Die bestehende Besteuerung von Holdings ist ungerecht. Die Anpassung schafft gleich lange Spiesse für alle juristischen Personen – ein Schritt hin zur Steuergerechtigkeit. Für Marianne Streiff, Präsidentin der EVP Schweiz, ist diese Vorlage eine Kompromisslösung. Sie sagt an der Medienkonferenz: «Die Steuervorlage wurde um eine AHV-Zusatzfinanzierung ergänzt. Diese ist für die AHV überlebenswichtig.»

 

Zur EU-Waffenrichtlinie wird die JA-Parole beschlossen. Im Fokus stehen die halbautomatischen Waffen, die ohne Nachladen mehrere Schuss hintereinander abgeben können. In falschen Händen können solche Waffen grosses Leid anrichten. Diese Waffen würden neu aus Sicherheitsgründen nur noch an Personen abgegeben, die einen sachgemässen Umgang nachweisen können. Dies ist als Mitglied eines Schützenvereins gegeben. Dank einer Ausnahmeregelung werden der traditionelle Waffenbesitz und das Schiesswesen in der Schweiz nicht beeinträchtigt. Auch die Ordonnanzwaffe kann nach dem Militärdienst weiter übernommen werden.

 

Beatrix Zwahlen,

Präsidentin EVP Worb

100 Jahre EVP Schweiz , 45 Jahre EVP Worb

 

Unter dem Motto «100 Jahre EVP - Damit Werte wie­der zäh­len.

Brü­cken­baue­rin zwi­schen den Polen

Die «Evan­ge­li­sche Volks­par­tei der Schweiz», EVP, wurde 1919 gegrün­det, als die Schweiz an pre­kä­ren sozia­len Ver­hält­nis­sen und der tie­fen Kluft zwi­schen Bür­ger­tum und Arbei­ter­schaft zu zer­bre­chen drohte: «Als eine poli­ti­sche Bewe­gung, die sich mit christ­li­chen Wer­ten für das Wohl der Bevöl­ke­rung ein­set­zen wollte, eine Mit­te­par­tei mit dem Ziel, die gesell­schaft­li­chen Grä­ben zu über­brü­cken», hob Par­tei­prä­si­den­tin und Natio­nal­rä­tin Mari­anne Streiff in ihrer Fest­an­spra­che im Rah­men der 100. ordent­li­chen Dele­gier­ten­ver­samm­lung die Motive der Grün­dungs­vä­ter her­vor.

 

Die Werte der Par­tei sind bis heute gleich­ge­blie­ben – und wer­den heute mehr denn je gebraucht. «Wie vor hun­dert Jah­ren seh­nen sich auch heute breite Bevöl­ke­rungs­kreise nach wer­teo­ri­en­tier­ten poli­ti­schen Akteu­ren

Auch 2019 blo­ckie­ren poli­ti­sche Pola­ri­sie­rung und Kli­en­tel­in­ter­es­sen wich­tige Reform­pro­jekte, las­sen sich Her­aus­for­de­run­gen wie Gesund­heits­we­sen, Sozi­al­ver­si­che­run­gen, EU oder Migra­tion nur durch Kom­pro­misse lösen.

Bun­des­rat Igna­zio Cas­sis wür­digte die EVP als stille, aber kei­nes­wegs leise Par­tei. «Sie kön­nen durch­aus Ihre Stimme erhe­ben, wenn Sie etwas zu sagen haben», so der Bun­des­rat. Mit ihren Wer­ten leiste die Par­tei einen wich­ti­gen Bei­trag für unser Land. Er zog in sei­ner Rede den Hut vor dem Mut des Grün­dungs­prä­si­den­ten der Par­tei, Arnold Muggli für des­sen muti­gen Appell an den Bun­des­rat zur Zeit des Lan­des­strei­kes im Jahr 1818.

Rolf Stöckli

GGR Mitglied EVP Worb 

Kunstrasen auf dem Politparkett

Es war eine ganz spezielle Atmosphäre am 4. Februar 2019 im Bärensaal. Ab 19.30 Uhr tagte das Worber Gemeindeparlament. Auslöser für diese spezielle Stimmung im Saal war das Geschäft «Umbau des bestehenden Rasenspielfeldes bei der Gemeindesportanlage Worbboden in ein Kunstrasenspielfeld», welches über hundert Fussballer als Zuschauer in den Bärensaal anzog. Das Ganze hatte etwas von einem Fussballspiel in einem Fussballstadion. Wie lief das Spiel ab? Aus Sicht der Zuschauer und der EVP-Mannschaft enttäuschend. Die EVP, welche bereits vor 10 Jahren einen Kunstrasen für die Gemeinde Worb gefordert hatte, wies als einzige Partei das Geschäft nicht an den Gemeinderat zurück. Die erforderlichen Informationen zu den Varianten unverfüllter und verfüllter Kunstrasen lagen rechtzeitig vor. Damit konnte aus Sicht der EVP der Kredit bewilligt werden. Aufgrund der eingebrachten ökologischen Argumente gegen den verfüllten Kunstrasen beantragten wir, dass der ökologisch verträglichere, unverfüllte Kunstrasen eingebaut wird. Der GGR stimmte unserem Antrag zwar zu, wies das Geschäft dann bedauerlicherweise trotzdem zurück. Damit kann der Kunstrasen, dem der GGR letztes Jahr noch grossmehrheitlich zugestimmt hat, dieses Jahr trotzdem nicht gebaut werden. Der GGR hat an diesem Abend vor dem mehrheitlich jugendlichen Publikum kein gutes Lehrstück für kommunale Sachpolitik abgegeben. Eine echte sachpolitische Auseinandersetzung fand nicht statt. Die vorbereiteten Voten wurden abgelesen, die Information des Gemeinderates und die Argumente der Ratskollegen wurden in keiner Weise berücksichtigt. Trotz Sitzungsunterbruch und trotz unserem Antrag rückten die Parlamentarier nicht von der beantragten Rückweisung ab. Der GGR hat an diesem Abend eine Chance vergeben, vor dem jugendlichen Publikum gute Werbung für Kommunalpolitik zu machen.

Mayk Cetin, GGR- und FIKO-Mitglied

Freude und Dankbarkeit

Ich habe mich gefreut und diese Freude möchte ich mit Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, teilen. An der GGR-Sitzung vom 5. Februar 2018 wurde unser Vorstoss betreffend Tagesschulen Worb und Rüfenacht zwar als erheblich, aber als erfüllt abgeschrieben. Erfüllt waren unsere Anliegen zwar zu diesem Zeitpunkt noch nicht, aber es wurde uns seitens des Gemeinderates versichert, unsere Anliegen (Lärmdämmung in der Tagesschule Rüfenacht, Sonnensegel im Aussenbereich und Ausbau der Tagesschule in Worb) seien erkannt und bereits in Bearbeitung. Eine Lärmdämmung in der Tagesschule Rüfenacht erachteten wir als sinnvoll. Bei einem Besuch stellte ich eine unzumutbare Lärmkulisse fest. Nun wurde diese Lärmdämmung in diesem Jahr zur vollsten Zufriedenheit der Tagesschulleitung, der Betreuenden und wohl auch der Kinder eingebaut. Ebenfalls war uns ein Sonnenschutz im neu gestalteten Aussenbereich ein Anliegen. Auch dieser ist nun vorhanden. Allerdings ist das Sonnensegel für meine Bedürfnisse etwas klein geraten. Nichts desto trotz, vielen Dank an den Gemeinderat und alle Beteiligten, die beides rasch möglich gemacht haben. Ich hoffe nun, dass auch unser drittes Anliegen in diesem Vorstoss, die Realisierung des dringend notwendigen Ausbaus der Tagesschule in Worb, rasch Formen annimmt. Jedenfalls soll bereits fleissig am Projekt gearbeitet werden.

 Die EVP Worb wünscht Ihnen eine besinnliche Advents und Weihnachtszeit und von Herzen ein gesegnetes Neues Jahr.

Beatrix Zwahlen, Präsidentin EVP

Die Umfahrungsstrasse

Die Verkehrssanierung steht im Dorfzentrum kurz vor dem Abschluss. Die Umfahrungsstrasse lässt eine zügige Fahrt dem Dorf entlang zu. Es ist für uns nicht verständlich, weshalb tagsüber und auch in der Nacht weiterhin recht viele Automobilisten durch das Dorf fahren und damit sogar einen Halt vor der verschlossenen Barriere in Kauf nehmen. Im Strassenplan ist vorgesehen, dass die Bernstrasse während starren, vorgegebenen Sperrzeiten mit Poller abgesperrt wird. Die Worber Ladengeschäfte befürchten zu Recht Umsatzeinbussen durch diese Massnahme. Für die EVP ist diese starre Lösung keine nachhaltige Massnahme. Wir begrüssen es, dass der Gemeinderat hier eine flexiblere Lösung sucht. Aber eigentlich geht es noch viel einfacher und braucht nur ein bisschen Vernunft: Denn der vernünftige Automobilist gibt der raschen Umfahrung den Vorzug und gibt so den Kunden die Möglichkeit, rasch und einfach zu den Worber Ladengeschäften zu fahren und hier ihre Einkäufe zu tätigen. Diese Vernunft sollte doch auch ohne Poller möglich sein.

Rolf Stöckli GGR Mitglied

Am 25. November 2018 ist Abstimmungssonntag

Entscheiden Sie mit!

 

 

Auf Gemeindeebene haben wir die Möglichkeit, über einen Beitritt zum Wasserverbund Region Bern (WVRB) abzustimmen. Diesem bewährten und gut funktionierenden Gemeindeverbund gehören zurzeit 13 Gemeinden an. Darunter befinden sich unter anderem die Gemeinden Vechigen, Stettlen, Bolligen, Ittigen und Ostermundigen.

Unser Trinkwasser kommt bereits heute vorwiegend aus der Wehrliau in Muri. Worb hat schon länger keine ausreichenden Quellen mehr, denn die Grundwasserfassung im Worbboden erfüllt die gesetzlichen Anforderungen an die Qualität von Trinkwasser nicht. Das heisst, wir müssen auch den zweiten, für die Versorgungssicherheit erforderlichen Wasserbezugsort ausserhalb unserer Gemeinde erwerben.  Der WVRB als einzig möglicher Partner bietet dazu zwei Möglichkeiten an: Mit einem Vertrag oder mit einem Beitritt zum WVRB. Aus technischer Sicht bleibt die Wasserversorgung bei beiden Varianten die gleiche wie bereits heute. Der Beitritt ist aber wesentlich kostengünstiger als die Vertragslösung. Das führt zu einem deutlich tieferen Wasserpreis. Zudem hat jede Gemeinde als Aktionär Mitspracherecht im Verbund. Allerdings würden wir die Primäranlagen (nicht das Feinverteilungsnetz innerhalb der Gemeinde) an die WVRB verkaufen. Das heisst, die Verantwortung für den Unterhalt der Anlagen liegt neu beim WVRB und nicht mehr bei der Gemeinde. Die Arbeiten an den Anlagen werden aber weiterhin durch unsere gemeindeeigenen Brunnenmeister vorgenommen. Der Preis für die Übernahme dieser Anlagen entspricht dem heutigen Wert der Anlagen.  

 

Aus Sicht der EVP ist eine regionale Lösung logisch und sinnvoll. Die EVP sagt deshalb

JA zum Beitritt zum WVRB.

 

Parolen der EVP CH:

NEIN zur «Selbstbestimmungsinitiative»

STIMMFREIGABE zur gesetzlichen Grundlage für die Überwachung von Versicherten

JA zur «Hornkuh-Initiative»

 

 

Beatrix Zwahlen, Präsidentin EVP Worb, GGR-Mitglied

Wasserverbund Region Bern (WVRB)

Jede Wasserversorgung braucht einen zweiten Wasserbezugsort. Dies ist im Kanton Bern richtigerweise so vorgeschrieben. In der Gemeinde Worb liegt keine ausreichende Quelle mehr vor. Die Grundwasserfassung im Worbboden erfüllt die Anforderungen an die die Qualität von Trinkwasser nicht mehr. Für Worb kann nur der Wasserverbund Region Bern AG das erforderliche Trinkwasser liefern.

 

Wir können die Versorgungssicherheit entweder per Vertrag einkaufen oder wir erhalten sie, wenn wir dem WVRB beitreten. 

 

Wir von der EVP entscheiden uns klar für den Beitritt, denn dieser ist um jährlich 350‘000 Fr. kostengünstiger. Qualitätseinbussen sind nicht zu befürchten, denn das Wasser stammt wie bisher aus der Wehrliau in Muri und die Mitarbeiter der Worber Wasserversorgung werden sich wie bisher um unsere Anlagen kümmern.

 

Aus unserer Sicht ist es absolut sinnvoll, derart grosse Aufgaben regional zu lösen. Beim Abwasser und bei der Abfallentsorgung haben wir diesen Schritt übrigens schon längst vollzogen.

Rolf Stöckli

GGR Mitglied, GPK Mitglied, Baukommission Mitglied

Wieviel und was investieren wir in unsere Kinder?

Wieviel und was investieren wir in unsere Kinder?

 

Ein neues Schuljahr hat begonnen. Viele 4 – 5jährige Knirpse haben zum ersten Mal Bekanntschaft mit dem Kindergarten und damit unserem Schulsystem gemacht. Vielleicht noch scheu und zurückhaltend oder voller Tatendrang und Vorfreude betreten sie die neue Welt. Was erwartet jedes einzelne Kind und wie wird es seine Schulzeit erleben?

Heute kommen die Kinder mit den verschiedensten familiären und kulturellen Hintergründen in den Kindergarten. Die Unterschiede in den kognitiven, sozialen und emotionalen Kompetenzen werden immer auffälliger. Viele Kinder können diese Unterschiede während der ganzen Schulzeit nicht mehr wettmachen. Damit möglichst jedes Kind gerechte Chancen hat, muss mehr in die Frühförderung und Integration investiert werden. In der Gemeinde Worb bestehen erfreulicherweise bereits die verschiedensten Angebote. Sie werden zu einem grossen Teil durch Vereine und kirchliche Institutionen abgedeckt (Mütterberatung, Eltern-Kind-Treffs, Kitas, Spielgruppen, Integrationsnachmittage). Diese Organisationen arbeiten aber mehrheitlich autonom. Wir möchten als ersten Schritt die Vernetzung dieser Organisationen untereinander, aber vor allem mit dem Sozialdienst der Gemeinde Worb, fördern. So kann mit gebündelten Ressourcen eine optimale lückenlose Prävention und Frühförderung für alle in Frage kommenden Kinder angeboten werden.

Der EVP ist eine frühe Förderung und Integration der Kinder sehr wichtig. Denn sie entlasten die Schulen und fördert die Integration in das Schweizer Kultur- und Bildungssystem. Jeder Franken, der hier eingesetzt wird, muss später nicht doppelt oder dreifach für ein ganzes Leben ausgegeben werden. Je länger wir warten, um in das Leben eines benachteiligten Kindes einzugreifen, desto teurer wird es.

Eine vernetzte frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung hat zum Ziel, eine gelingende Entwicklung zu fördern. Was gibt es Wertvolleres, als das Lächeln eines zufriedenen und glücklichen Kindes? Was gibt es wertvolleres, als einen gelingenden Start ins Leben? Was gibt es Wertvolleres, als eine gesunde Gesellschaft?   

Parolen der EVP Schweiz für die Abstimmung vom 23. September 2018

JA zur Fairfood-Initiative

JA zum Bundesbeschluss Velo

NEIN zur Volksinitiative für Ernährungssouveränität

 

Beatrix Zwahlen, Präsidentin EVP Worb, GGR-Mitglied, Bildungskommission

Sommeranlass der EVP Worb

Der diesjährige Sommeranlass der EVP Worb findet am Mittwoch, 29. August 2018 statt.

Wir haben die Möglichkeit, die seit 1945 in Worb ansässige Firma Pfister Ladenbau AG zu besichtigen. Das Unternehmen ist spezialisiert für den Laden- und Gastrobau. Das Angebot reicht von der Innenarchitektur, der Fertigung in der hauseigenen Schreinerei und Schlosserei bis zur Bauleitung. Im Jahr 2011 übernahm Catarina Jost-Pfister, die Tochter des langjährigen Patrons Franz Pfister, die Geschäftsleitung. Es ist denn auch Catarina Jost-Pfister, die uns freundlicherweise auf einem Rundgang einen interessanten Einblick in ihre Firma gewährt.

Herzlich eingeladen sind nebst den Mitgliedern der EVP Worb und ihren Partnerinnen/Partnern auch Freunde und Gönner der EVP Worb und weitere Interessierte.

Wir treffen uns am Mittwoch, 29. August 2018 um 18 Uhr vor dem Eingang der Pfister Ladenbau AG an der Bernstrasse 24 in Worb. Die Führung dauert ungefähr eine Stunde. Gerne werden wir im Anschluss etwas Feines zusammen essen und die Gemeinschaft pflegen. Damit wir die Anzahl Plätze im Restaurant Rössli in Richigen reservieren können, bitten wir Sie, sich bis spätestens Montag, 20. August 2018 anzumelden unter: bernhard.mueller@worb.ch oder Tel. 031 839 56 18. Wir freuen uns auf einen interessanten und gemütlichen Abend und wünschen allen bis dahin einen sonnigen und warmen Sommer!

Für die EVP Worb, Silvia Moser, Sekretärin

Erschliessung der Randgebiete und Ergänzungsangebot zum bestehenden ÖV

 

An der GGR-Sitzung vom 14. Mai 2018 haben wir ein Postulat zur Überprüfung des öffentlichen Verkehrs in der Gemeinde Worb eingereicht.

Zu einer attraktiven und fortschrittlichen Gemeinde gehört ein gut ausgebautes und den Bedürfnissen der Bevölkerung angepasstes ÖV-Netz. Der Ist-Zustand zeigt, die Randgebiete unserer Gemeinde sind zum Teil schlecht oder gar nicht erschlossen. Die Lücken in den bestehenden Fahrplänen führen dazu, dass man sich allzu rasch wieder ans eigene Steuer setzt.

Seit Fahrplanwechsel 2017/18 hat sich erfreulicherweise etwas getan. Auf den Linien Worb – Grosshöchstetten und Worb – Walkringen wurden stündliche Abendkurse eingeführt. Zwei- bis dreimal pro Woche benutze ich nun dieses Angebot. Regelmässig sind 5 – 15 Personen mit mir Richtung Walkringen unterwegs. Ich stelle fest, besteht ein befriedigendes Angebot des ÖV, sind umweltbewusste Worberinnen und Worber bereit, umzusteigen.

Ermutigt durch diese Tatsache, beauftragen wir mit unserem Postulat den Gemeinderat, zu prüfen, wie in der Gemeinde Worb die Randgebiete mit einem sinnvollen ÖV-Angebot erschlossen werden können. Zudem soll geprüft werden, ob die Lücken im bereits bestehenden ÖV-Angebot mit alternativen Möglichkeiten abgedeckt werden können. Als eine mögliche Variante möchte ich die Rufbusse oder -taxis erwähnen, die nur bei Bedarf fahren. Die Fahrt muss im Voraus per Telefon oder Internet bestellt werden. Der Fahrpreis entspricht dem ÖV-Billette. Es könnten so nicht oder dürftig erschlossene Randgebiete, wie z. B. Radelfingen (Gemeinde Vechigen), Wattenwil-Bangerten, der Dentenberg, Beitenwil, Vielbringen, Ried, Schlosswil (Gemeinde Grosshöchstetten), Hinterenggistein, Metzgerhüsi, Biglen etc. nach Bedarf bedient werden. Die heute bestehenden Fahrplanlücken am Vormittag und Nachmittag, z. B. auf der Linie Worb – Grosshöchstetten, könnten so ebenfalls geschlossen werden.

Ein 2 – 3jähriges Pilotprojekt, eventuell gar gemeindeübergreifend, wäre sicher sinnvoll. So würden die effektive Nachfrage, eine Kosten-Nutzenanalyse und damit eine definitive Einführung geprüft. Mit unserem Vorstoss soll nebst dem ökologischen Aspekt auch die Attraktivität der Gemeinde und insbesondere die der Randgebiete gefördert werden.  

Bei einer guten Frequentierung bestünde später durchaus die Möglichkeit, einen Antrag für eine ÖV-Linie oder zusätzliche Kurse auf den bestehenden Linien zu stellen.

 

Beatrix Zwahlen, Präsidentin EVP Worb, GGR-Mitglied

Medienmitteilung

 

zur geplanten Volksinitiative für einen allwettertauglichen Sportplatz in der Gemeinde Worb

Die EVP Worb hat sich bereits 2010 klar für den Bau eines allwettertauglichen Sportplatzes beim Schulhaus Worbboden ausgesprochen. In den Legislaturzielen 2017 – 2020 unserer Partei findet man denn auch die Aussage: «Worb sollte ausreichend wetterfeste Fussballplätze anbieten können». Begründungen:

  • eine Gemeinde in der Grösse von Worb hat zeitgemässe Sport- und Freizeitmöglichkeiten anzubieten
  • alle fussballbegeisterten Kinder, Jugendliche und Erwachsene sollen die Möglichkeit haben, ihrem Lieblingssport in ihrer Wohngemeinde zu frönen
  • Fussball leistet einen Beitrag zur Gesundheit, zur Integration und zur Einübung sozialen Verhaltens 

Der heutige Naturrasen wird durch die vielen Aktivitäten und die intensive Benutzung zu stark belastet. Im Gegensatz zum ganzjährig bespielbaren Kunstrasen ist ein Naturrasen nur saisonal und bei geeigneter Witterung nutzbar. Damit ist gerade im Frühjahr ein intensives Aufbautraining schwer möglich. Zudem besteht die Gefahr, dass Turniere kurzfristig abgesagt werden müssen.

Der neue Kunstrasen kostet 1,9 Millionen Franken. Dank dem vorgesehene Beitrag aus dem Sportfonds und den versprochenen Eigenleistungen der Sportclubs reduziert sich der Gemeindebeitrag auf 1,6 Millionen Franken. 

Die EVP Worb unterstützt die Volksinitiative für einen allwettertauglichen Sportplatz. Gleichzeitig fordern wir mit Nachdruck, dass auch die Massnahmen zum Werterhalt der Schulanlagen nicht länger aufgeschoben werden. Wir erwarten eine Finanzplanung, die diese Anliegen angemessen berücksichtigt. 

 

Für den Vorstand der EVP Worb

Beatrix Zwahlen, Präsidentin

Ausbau des ÖV mit Abendkursen

Als in Enggistein wohnende ÖV-Benutzerin bin ich sehr erfreut über die Einführung zusätzlicher Abendkurse auf unserer Postautolinie Worb – Walkringen. Seit dem 10. Dezember 2017, Fahrplanwechsel, besteht die Möglichkeit, um 20.41 Uhr, 21.41 Uhr und 22.41 Uhr ab Worb Dorf mit dem ÖV nach Hause zu fahren. Ebenfalls drei zusätzliche Abendkurse gibt es auf der Linie Worb – Grosshöchstetten, allerdings nur bis Schlosswil. Ich habe dieses Angebot seither schon ein paar Mal benutzt und erfreut festgestellt, dass jeweils weitere 5 – 8 Personen davon Gebrauch gemacht haben.

Liebe Worberinnen und Worber, nebst dem ökologischen Aspekt, der klar für den ÖV spricht, ist es eine Tatsache, dass ÖV-Linien nur weitergeführt werden können, wenn sie benutzt werden. Vor Jahren hat dies Wattenwil zu spüren bekommen, als mangels Auslastung die Postautolinie gänzlich gestrichen wurde. Ebenfalls ist die Häufigkeit der Kurse auf einer Linie von der Anzahl Fahrgäste abhängig. Laufend werden dazu Erhebungen durchgeführt. So sind zum Beispiel unsere Postautolinien Worb – Rüfenacht und Worb – Biglen (nur Enggistein – Biglen) eher schlecht ausgelastet. Die Postautolinie Worb – Grosshöchstetten weist tagsüber grosse Lücken auf. Um bei der nächsten Mitwirkung Wünsche nach mehr Kursen begründen zu können, muss für die bereits bestehenden Kurse genügend Interesse vorhanden sein.

Eine Kollegin sagte mir einmal: Wenn ich dann alt bin und nicht mehr Auto fahren kann, steige ich aufs Postauto um. Meine Antwort: Steige bereits jetzt um. Wenn jeder so denkt, kann es sein, dass die Linie dann nicht mehr besteht. Und, kommt nicht noch dazu, dass wir zu unserer Umwelt Sorge tragen sollten? Mit der Benutzung des ÖV tragen wir einen kleinen, aber nicht unwesentlichen Beitrag dazu bei.

Falls Sie also bereits Pendler sind, können Sie in Zukunft gut abends in Bern oder Worb noch spontan essen oder ins Kino gehen, sich ohne schlechtes Gewissen ein Glas Wein oder Bier gönnen und sich anschliessend mit dem ÖV nach Hause chauffieren lassen. Falls Sie noch kein Pendler sind, werden Sie einer.

Die EVP Worb wird sich gerne bei der nächsten Mitwirkung für einen Ausbau des Worber ÖV einsetzen, sofern wir das Bedürfnis aus der Bevölkerung klar erkennen können.  

 

  Beatrix Zwahlen, Präsidentin EVP Worb

Entwickeln wir unsere Gemeinde sorgfältig weiter

In Worb tut sich bekanntlich was. Das spürt man momentan in allen Ecken der Gemeinde. Unsere Gemeinde ähnelt zurzeit einer Grossbaustelle. Was manchmal etwas lästig zu sein scheint, ist absolut zentral für die Entwicklung der Gemeinde Worb. Denn auch die künftigen Generationen sollen einen Wohn- und Arbeitsraum vorfinden, der attraktiv ist und wo man sich wohl fühlt. Aber investieren wir in unserer Gemeinde wirklich genug oder investieren wir sogar in „nice to have“ Projekte? Aus dem Finanzplan 2018 – 2022 entnehmen wir, dass während dieser Zeit Nettoinvestitionen von 33.6 Millionen Franken geplant sind. Dabei geht es zum grössten Teil um die Werterhaltung unserer Gemeindeinfrastruktur. Gerade bei den Schulanlagen besteht grosser Investitionsnachholbedarf. Investitionen von über 5 Millionen sind allein in der Schulanlage Worbboden geplant. Bei der Besichtigung des roten Oberstufenschulzentrums zusammen mit der Finanzkommission ist für mich klar geworden, dass diese Sanierung nichts mit „nice to have“ zu tun hat. Es handelt sich klar um „need to have“ Investitionen. Leider können die geplanten 33.6 Millionen Franken Investitionen nicht annähernd aus selber erwirtschafteten Mittel finanziert werden. Dies führt auf den ersten Blick zu einer Zunahme der Gesamtverschuldung. Das genauere Hinsehen macht es aber klar: Die Wertverminderung eines Gebäudes muss wie eine Schuld betrachtet werden, die mit der Renovation getilgt wird. Diese Schuld löst zwar keine Zinsen aus. Wenn die Renovation aber nicht rechtzeitig erfolgt, so führen Folgeschäden zu einer weiteren beschleunigten Wertverminderung und damit zu einem Wachstum der Schuld. Die EVP Worb befürworte deshalb klar, dass die vorgesehenen Renovationen rechtzeitig und zweckmässig, d.h. kosteneffizient vorgenommen werden.

Investitionen in neue Projekte, die auf Bedürfnisse und Wünsche der Bevölkerung, Unternehmen und Interessensgruppen zurückgehen, müssen hingegen anders betrachtet werden. Hier muss die finanzielle Tragbarkeit aufgrund unserer finanziellen Situation gründlich beurteilt werden. Es braucht ein „Warnsystem“, das der bedürfnisorientierten Investitionstätigkeit ihre Grenzen aufzeigt. Kennzahlen, welche die finanzielle Tragbarkeit bewerten, können dabei einen wertvollen Beitrag leisten. Auch wenn Projekte wie der Dorfplatz Rüfenacht oder der neue Kunstrasen für die Entwicklung unserer Gemeinde eine hohe Bedeutung haben, so muss doch die Politik bei deren Beurteilung die finanziellen Auswirkungen genau kennen und Prioritäten setzen. Ich sehe es als Aufgabe der Finanzkommission, hier der Politik die finanziellen Auswirkungen aufzuzeigen.

Dies ist aber nur möglich, wenn die finanzielle Situation unserer Gemeinde ungeschminkt und unverfälscht dargestellt wird. Die EVP Fraktion begrüsst deshalb, dass die anstehenden und dringend erforderlichen werterhaltenden Investitionen wie die Renovationsarbeiten an den Schulhäusern im Finanzplan 2018 – 2022 enthalten sind. Nur so kann die Politik seriös über die darüber hinausgehenden Investitionen entscheiden.

Mayk Cetin,

GGR und FIKO Mitglied

Erneut ein Worber im Grossrat

Nach 18 Jahren ist Niklaus Gfeller Ende Juni als Grossrat zurückgetreten. Die EVP-Fraktion im Kantonsparlament verliert in ihm einen ausgewiesenen Fachmann in Raumplanungs-, Energie-, Wirtschafts- und Sozialfragen. Wir danken Niklaus Gfeller ganz herzlich für sein jahrelanges grosses Engagement im bernischen Kantonsparlament, nicht zuletzt auch für seinen Einsatz für die Region Worb.

Die Nachfolge von Niklaus Gfeller in der EVP-Fraktion übernimmt erfreulicherweise wiederum ein Worber. Bei den letzten Grossratswahlen hat Thomas Leiser auf der EVP-Liste im Wahlkreis Mitteland-Nord das beste Resultat aller Ersatzleute erzielt. Thomas Leiser bringt langjährige Erfahrung als Kommunalpolitiker mit, zuletzt von 2013 – 2016 als Vorsteher des Departements Sicherheit im Gemeinderat Worb. Am Montag, 4. September 2017 beginnt die Herbstsession im Rathaus und damit für Thomas Leiser mit der Vereidigung seine Zeit als Kantonsparlamentarier. Wir wünschen ihm in seinem neuen politischen Amt viel Erfolg, Befriedigung und Gottes Segen.

Beatrix Zwahlen, Präsidentin EVP Worb, GGR-Präsidentin

Gemeinsam und miteinander.

 

In einer kurzen Umbauzeit über das vergangene Winterhalbjahr, wurden wir am Samstag 6. Mai zur Eröffnung und Einweihung des neuen Robispielplatzes in Rüfenacht eingeladen. Am Vormittag waren Politiker, Organisationen, Sponsoren, Behördenvertreter und einige Macher von der ersten Stunde anwesend und am Nachmittag war dann die gesamte Bevölkerung eingeladen um die neue Gestaltung des Robi zu besichtigen.

Ein gut überlegtes und umgesetztes Projekt ist nun fertig. Ein vielfältiger Ort der Begegnung, der Sozialisation, der Integration, der Kultur und der Freizeit, der Bewegung, des Spiels und des Sports für die jüngeren Generationen und ihr Umfeld. Ein offenes Quartierzentrum für alle. Verschiedene spannende Bereiche, wo den Bedürfnissen der verschiedenen Altersgruppen Rechnung getragen wird. Auch ein neues Gebäude mit einem Material- und Aufenthaltsraumraum mit einer kleinen Küche, sowie öffentliche WC's.

So haben sich alle beteiligten Parteien für dieses Projekt eingesetzt. Doch die Gemeinde wollte die Kosten nicht alleine tragen. Die Hälfte des Betrages musste anderweitig bei Sponsoren, Organisationen, Vereinen etc. zusammengetragen werden. Das Projekt sollte dann beginnen, wenn diese Gelder beisammen sind. Das Parlament ist unserem Antrag der EVP-Fraktion gefolgt und hatte zugestimmt, dass man mit dem Projekt bereits starte, bevor der nötige Betrag vorhanden ist. Rückwirkend wissen wir, dass man mit dem Bau erst diesen Frühling hätte beginnen können. Alle Beiträge sind nun zugesichert. Es ist an diesem Projekt gut zu sehen, dass wenn alle sich gemeinsam und miteinander einsetzen sehr gute Lösungen mit nachhaltigem Wert entstehen können.

Wir von der EVP-Fraktion freuen uns sehr, dass der Robi zur rechten Zeit fertig ist und er nun von den RüfenachterInnen benutzt und geschätzt werden kann.

Heinz Utiger

Fraktionspräsident EVP Worb Mitglied GGR

Es geht oft um Dinge, meistens um unser Dorf, aber immer um Menschen

 Die EVP Worb ist erfreut über das positive Ergebnis der Gemeinderechnung 2016. Die Gemeindefinanzen erholen sich. Gesunde Gemeindefinanzen haben bei uns eine hohe Priorität, die Attraktivität unserer Gemeinde ebenfalls. Das ist kein Widerspruch. Denn, eine attraktive Gemeinde zieht zufriedene Einwohner und florierendes Gewerbe an.

Diese Tatsache hat wiederum längerfristig positive Auswirkungen auf die Gemeindefinanzen. Wir werden aus diesen Gründen weiterhin an folgenden Grundsätzen festhalten:

– Die Lebens- und Umweltqualität wird gefördert, damit die Gemeinde Worb ein noch attraktiverer Arbeits- und Wohnort wird

– Moderate Bautätigkeit (verdichtetes Bauen), damit freier, bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung steht

– Schutz des Ortsbildes, des wertvollen Kulturlandes und der Naherholungsgebiete

– Keine Sparprogramme zulasten der Senioren, Kinder und sozial Schwächeren

– Optimierung des Bildungsangebotes und Angebot von zeitgemässen Tagesstrukturen

– Attraktives Freizeitangebot

Eine Steuersenkung behalten wir im Auge. Wir werden sie aber erst dann anstreben, wenn dadurch längerfristig ein ausgeglichener Finanzhaushalt möglich ist, ohne sinnvolle Investitionen zu gefährden.


Unsere Legislaturziele 2017 – 2020 sind detaillierter auf www.evp-worb.ch/politik/legislaturziele ersichtlich.

Vorankündigung: Die EVP Worb lädt ihre Mitglieder und alle Interessierten gerne zu ihrem Sommeranlass ein. Er findet statt am Mittwoch, 30. August 2017, ab 18 Uhr, mit einer Besichtigung und a n s c h l i e s s e nd em Nachtessen. Detaillierte Informationen folgen im Politforum der Worber Post vom 16. August 2017.

 

Beatrix Zwahlen, Präsidentin EVP Worb, GGR-Präsidentin

Die EVP sagt JA zu Kunsteisbahn und Freibad

 Am 21. Mai 2017 kommt die Finanzierungvorlage Kunsteisbahn und Freibad zur Abstimmung. Das Parlament hat an seiner März-Sitzung der Vorlage mit 35 zu 0 Stimmen und einer Enthaltung zugestimmt. Die beiden seit Jahrzehnten in Worb bestehenden Freizeitanlagen sind unbestritten von grosser Bedeutung für Worb und die Region. Leider zeigt sich, dass der heutige Gemeindebeitrag für Defizitdeckung, Instandhaltung und notwendige Investitionen nicht ausreicht. Die Sportzentrum Worb AG bewegt sich Richtung Sanierungsfall. Das heisst, ohne Aufstockung der Finanzen wäre die Zukunft von Kunsteisbahn und Freibad gefährdet. Die heutige Abstimmungsvorlage sichert die langfristige Finanzierung von Kunsteisbahn und Freibad. Der neue jährliche Betrag von Fr. 780000.– wird in eine Spezialfinanzierung einbezahlt. Beträge für Instandhaltung oder notwendige Investitionen können nur auf begründetes Gesuch hin durch den Gemeinderat entnommen werden. Es ist sichergestellt, dass nur Kunsteisbahn und Freibad durch Steuergelder unterstützt werden. Die übrigen Anlageteile Curling, Wellness, Fitness und das Restaurant müssen selbsttragend arbeiten. Sie werden mit ihren Gewinnen aber weiterhin Badi und Eisbahn mitfinanzieren.  

Die EVP Worb sagt JA zu Kunsteisbahn und Badi und damit konsequenterweise auch JA zur langfristigen Finanzierung über die Spezialfinanzierung.

Wir bitten Sie, am 21. Mai 2017 ebenfalls ein JA in die Urne zu legen.

Parole der EVP Schweiz zur Energiestrategie 2050: JA

Beatrix Zwahlen, Präsidentin EVP Worb, GGR-Präsidentin

Die EVP Worb unterstützt die langfristige Finanzierung von Badi und Eisbahn

In Worb gibt es bereits seit 80 Jahren ein Freibad und seit 40 Jahren eine Kunsteisbahn. Trotz grossem Engagement konnten keine Rückstellungen gemacht werden. Das heisst, eine Sanierung der in die Jahre gekommenen Anlagen war finanziell nicht möglich. Zu Beginn des neuen Jahrtausends musste man also nach neuen Lösungen suchen. Am 27. September 2009 entschieden sich die Worber Stimmberechtigten dann für den Bau des Wisleparks und damit für den Erhalt der beiden Anlagen. Im Mai 2012 fand die Eröffnung statt. Die Geschäftsführung obliegt seither der Sportzentrum Worb AG. Die finanzielle Situation des Wisleparks entwickelte sich leider nicht wie geplant. Die vorgesehenen Gewinne aus Gastro und Wellness, die das Defizit von Badi und Eisbahn mitfinanzieren sollen, wurden nicht im vollen Ausmass erreicht. Somit reichte der Ge-meindebeitrag von jährlich Fr. 400'000.— nicht aus. Eine Erhöhung des Gemeindebeitra-ges wurde am 28. September 2014 an der Urne abgelehnt. Viele befürchteten, nebst Freibad und Kunsteisbahn würde auch das Restaurant und die Wellnessanlagen finanziell unterstützt.

Die neue Abstimmungsvorlage, über die am 21. Mai abgestimmt wird, regelt dies ganz klar. Es ist sichergestellt, dass nur Freibad und Kunsteisbahn durch Steuergelder unter-stützt werden. Die Bereiche Gastro und Wellness müssen selbsttragend sein. Sie werden mit ihren Gewinnen sogar die Badi und die Eisbahn mitfinanzieren. Bei einer Ablehnung der Vorlage wird die Sportzentrum Worb AG zum Sanierungsfall. Die Zukunft von Freibad und Kunsteisbahn wäre dadurch sehr gefährdet. Wir von der EVP Worb stehen vorbehaltlos hinter der Vorlage. Badi und Eisbahn sind unverzichtbare Freizeitangebote für die Bevölkerung, insbesondere für unsere Kinder und Jugendlichen. Ihre und unsere Gesundheit soll uns als Gemeinde etwas wert sein. Sämtliche Einwände der Gegner gegen die Vorlage konnten im Rahmen einer Spezial-kommission, an der ich auch teilnehmen durfte, ausnahmslos geklärt und bereinigt wer-den. Die EVP bittet Euch deshalb schon jetzt, der langfristigen Finanzierung von Badi und Kunsteisbahn zuzustimmen.

Beatrix Zwahlen, Präsidentin EVP Worb, GGR-Präsidentin

Fünf Monate Umfahrung Worb

Als Fussgängerin und Benutzerin des ÖV bin ich oft und zu verschiedenen Tageszeiten im Dorf unterwegs. Vor der Umfahrung kam man zu gewissen Zeiten mit dem Postauto von Enggistein herkommend weit oberhalb der Kirche schon zum Stehen. Das hat sich seit der Eröffnung wesentlich verbessert. Die Löwen-Kreuzung ist massiv entlastet, der Verkehr flüssig und die Postautokunden erhalten fast ausnahmslos ihren Anschluss an die RBS. Der zunehmende Verkehr, der Gestank und Lärm im Dorf haben mich vor der Umfahrung zunehmend gestört. Anfangs stellte ich erfreut eine Beruhigung durch die Bahnhofstrasse fest. Seit Januar dünkt es mich, der Verkehr habe wieder zugenommen. Es ist wohl (m)ein Wunschdenken, anzunehmen, dies seien alles potentielle Kunden der an der Bahnhofstrasse liegenden Geschäfte… Nun, fünf Monate sind noch nicht sehr lange. Ich bin mir deshalb sicher, der eine oder andere Automobilist stellt noch fest, dass die Umfahrung eine gute Sache ist. Und sollte er einmal als Fussgänger im Dorf sein, stellt er vielleicht auch fest, mit weniger Verkehr ist es viel angenehmer.

Infolge der notwendigen Bauarbeiten ist die Bernstrasse länger nur noch als Einbahn befahrbar. Dies wirkt sich deutlich auf den Verkehrsfluss aus. Die Spange Süd wird nun sehr gut befahren. Es ist zu hoffen, dass dies auch nach der Öffnung der Bernstrasse so bleibt und nur noch die Zubringer ins Dorf fahren. Die Anwohner werden es jedem «Umfahrer» verdanken. Leider hat das Ganze auch eine unangenehme Kehrseite: Die vorübergehenden Sperrungen beeinträchtigen die Zufahrten zu den Geschäften. Parkmöglichkeiten gibt es aber zum Beispiel auch im Coop-Parking. Zu Fuss sind dann alle Geschäfte innert kürzester Zeit erreichbar. Und, Bewegung ist ja bekanntlich gesund.

Hauptversammlung der EVP Worb, Dienstag, 21. März 2017, 20.00 Uhr, EMK Worb Herzlich eingeladen sind alle Mitglieder, Freunde und an der Politik der EVP Interessierte. Wir treffen uns bereits um 19.00 Uhr zu einem gemeinsamen Essen. Bitte meldet euch fürs Nachtessen bis Montag, 20.3.2017 bei heinz.utiger@worb.ch oder unter Tel. 079 288 98 58 an. Kurzentschlossene sind auch ohne Anmeldung willkommen.

Beatrix Zwahlen, Präsidentin EVP Worb, GGR-Präsidentin

Es louft öppis z Worb

Die EVP Worb ist sehr erfreut über das gute Wahlergebnis von Niklaus Gfeller zum Gemeindepräsidenten. Wir wünschen ihm für seine weitere Amtszeit alles Gute und Gottes Segen. Leider konnte die EVP ihren zweiten Gemeinderatssitz nicht verteidigen. Thomas Leiser führte sein Departement Sicherheit in den letzten vier Jahren sehr engagiert und kompetent. Nun hat er wieder mehr Zeit für das Geschäft und seine Familie. Dazu wünschen wir ihm von Herzen alles Gute, viel Erfolg und Freude. Im Parlament werden wir neu mit fünf Sitzen vertreten sein. Allen Kandidaten, Unterstützern und Wählern danken wir ganz herzlich für ihr grosses Engagement!

Kaum hat das neue Jahr begonnen, stellt man fest, es läuft etwas in Worb. An der Bernstrasse werden Wasserleitungen ersetzt und die Strasse saniert. Auf dem Liechti-Areal müssen die bestehenden Gebäude einer neuen Wohnüberbauung weichen. Auf der Hofmatt sind die ersten Absperrungen für die Überbauung Dreiklang errichtet worden. Gegenüber dem Schulhaus Worbboden entsteht ebenfalls ein neues Wohnquartier. Die Kantonale Vorprüfung für das Sonnenareal in Rüfenacht ist erfolgt und das Planerlassverfahren kann in die nächste Runde gehen. Die Planung für den neuen Kindergarten Hänsel und Gretel in Rüfenacht beginnt. Ebenfalls in Rüfenacht wird der in die Jahre gekommene Robinson-Spielplatz grosszügig erneuert…

Das macht Freude! Die Attraktivität unserer Gemeinde liegt uns sehr am Herzen. Dafür wird sich die EVP-Fraktion auch in der neuen Legislatur einsetzen. Wir stehen klar hinter der Finanzierung von Kunsteisbahn und Schwimmbad. Diese beiden Anlagen gehören zu Worb und werden auch rege benutzt. Der Sport ist eine gesunde und wichtige Freizeitbeschäftigung für Jung und Alt. Die Sportvereine sollen anständige Anlagen für ihre Vereinstätigkeiten zur Verfügung haben. Aus diesem Grund werden wir uns für Allwetterfussballplätze beim Schulhaus Worbboden einsetzen.

Ist die Gemeinde attraktiv, fühlt man sich zu Hause und verbringt hoffentlich mehr Zeit im Dorf. Die Bemühungen um die Belebung des Bärenplatzes gehen sicher in die richtige Richtung. Nutzen wir die bestehenden Angebote. So kann die Gemeinde auch für weitere Firmen und Geschäfte attraktiver werden. So dass man über die Gemeindegrenzen hinaus sagt: Chumm, mir göh nach Worb. Es louft öppis z Worb.

Parolen der EVP CH für die Abstimmung vom 12.2.2017:

JA zur Erleichterten Einbürgerung

JA zum Nationalstrassenfonds

NEIN zur USR III

Beatrix Zwahlen, Präsidentin EVP Worb, GGR-Mitglied


Medienmitteilung der EVP Worb Spar- und Verzichtsmassnahmen

Die EVP Worb nimmt mit Genugtuung und Erleichterung zur Kenntnis, dass an der Sitzung des Worber Gemeindeparlaments vom Montag keine wesentlichen Sparmassnahmen im sozialen Bereich beschlossen wurden. Wenn auch mit sehr knappem Abstimmungsergebnis erreicht, freut uns insbesondere die weitere finanzielle Unterstützung des Eingliederungsprogramms recy worb (neu gleis2) durch die Gemeinde. Kürzungen und Verzichte auf Kosten der sozial Schwachen oder der Jugend werden wir auch weiterhin nicht unterstützen. Hätte das Parlament alle vorgeschlagenen und möglichen Sparmassnahmen angenommen, wäre auch damit die Finanzsituation Worbs nicht gerettet. Zu gering ist der Spielraum der Gemeinde. Dieser Tatsache muss man sich bewusst sein. Sparen nur des Sparens Willen ist aus unserer Sicht deshalb nicht angebracht. Die EVP Worb ist nach wie vor überzeugt, dass für die nachhaltige Gesundung der Finanzen eine Steuererhöhung unumgänglich ist. Sobald die baulichen Projekte steuerlich greifen, werden wir gerne wieder über eine Steuersenkung diskutieren.

EVP Worb Die Präsidentin, Beatrix Zwahlen

Gemeindewahlen 2016: Es geht immer um Menschen!

 

Die EVP Worb politisiert erfolgreich auf dem soliden Fundament der christlichen Werte. Glaubwürdigkeit, Gerechtigkeit, Ehrlichkeit und Wertschätzung im Umgang mit allen Mitmenschen und in der Politik sind uns wichtig.

Die EVP hat erkannt, dass politische Erfahrung bei der Gestaltung der Zukunft unserer Gemeinde eine grosse Bedeutung hat. Alle bisherigen EVP-Mitglieder des Gemeinderates und des GGR stellen sich für eine weitere Legislatur zur Verfügung:

Niklaus Gfeller als Gemeindepräsident,Thomas Leiser als Gemeinderat, sowie Beatrix Zwahlen, Mayk Cetin, Silvia Moser, Heinz Utiger, Rolf Stöckli, Bernhard Müller und Christopher Cetin als Mitglieder des GGR.

Ausserdem finden sich auf den EVP-Wahllisten 17 neue Kandidatinnen und Kandidaten, nämlich Michael Stauffer, Damaris Utiger, Marianne Wille, Amse Tobias Külhan, Heinz Zwahlen, Thomas Graber, Peter Zbinden, Titus Moser, Andreas Vogt, Hans-Peter Ledermann, Thomas Göttler, Susanne Stauffer, Felix Bühlmann, Jolanda Leone, Eric Pfammatter, Erich Schüpbach und Katharina Wyttenbach.

Die EVP Worb ist dankbar und stolz, dass so viele fähige, engagierte und ehrliche Persönlichkeiten bereit sind, die Zukunft unserer Gemeinde mitzugestalten. Die konstruktive Politik der Mitteparteien ist wertvoll und muss gestärkt werden. Wir gehen deshalb mit der GLP und der BDP Listenverbindungen ein.

Beide Parteien unterstützen zudem die Wiederwahl von Niklaus Gfeller als Gemeindepräsident.


Aufgrund der geleisteten Arbeit in dieser Legislatur ist die EVP Worb zuversichtlich, dass der grosse Erfolg der letzten Wahlen in diesem Herbst bestätigt wird. Unser Ziel ist es deshalb, die zwei Sitze im Gemeinderat und die sieben Sitze im Grossen Gemeinderat zu erhalten, und wir sind überzeugt, dass Niklaus Gfeller unsere Gemeinde auch in der kommenden Legislatur als Gemeindepräsident führen wird. Unter dem Motto „Es geht oft um Dinge, meistens um unsere Gemeinde, aber immer um Menschen“ wünscht die EVP Worb allen einen guten und fairen Wahlherbst!

Mayk Cetin Fraktionspräsident und Wahlkoordinator EVP Worb und GGR-Mitglied